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Der Schritt

Lyrik, Philosophie

Ein Schritt nur weit weg, eine Entscheidung entfernt
doch wer das eine nicht gelernt,
von dem doch keiner weis was es ist
und von dem es scheint es sei Tücke und List
der wird selbst daran scheitern,
denn ihm fehlen des Schicksales Leitern.

Der eine Schritt zum wahren Sein
zerbricht mit Macht den trüben Schein
von Liebe, die nur wollen ist
vom Leben, das niemand recht vermisst.
Allein, so will es manchmal scheinen,
kann uns keine Macht vereinen.

Fesseln halten uns gefangen,
an unsren Leben aufgehangen
fehlt der Mut zur wahren Sicht,
es schmerzt zu sehr… das Selbst-Gericht.
Das einer sich kettet in falsches Leben,
der andere bleibt leer, bei allem geben.

Erst wenn das Licht uns sehen macht,
und unser beider alte Kraft
in Ehrlichkeit, in Wahrheit besteht
und jeder ganz seiner Wege geht
dann werden diese sich begegnen
das Sein von neuem ewig Segnen…

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