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Die 10 + 1 bekanntesten Silvesterbräuche | Elementare Neujahrs-Rituale

Die 10 + 1 bekanntesten Silvesterbräuche | Elementare Neujahrs-Rituale

Magie, Religionen, Rituale

Ob Bleigiessen, Raclett, der klassische Sekt oder das Silvester-Feuerwerk, traditionell gibt es vor allem am Neujahrstag und zu Silvester viele verschiedene Bräuche und Rituale. Was genau ist Deine Familien-Tradition zum Neujahr?

Neujahrsbrauch Lärm & Krach – Element Luft

Schon Früh wurde zu Beginn des Neujahrstag mit Hilfe von Kirchenglocken oder Bretterschlagen das alte Jahr aus“gedroschen“ bzw. böse Geister verscheucht. Je mehr Krach und Lärm erzeugt wurden, desto besser wurden die bösen Geister des alten Jahres verscheucht. Jeder versuchte den anderen mit dem Lärm zu übertrumpfen, egal ob Schüsseln, Töpfe, oder durch Schüsse in die Luft.

Neujahrsbrauch Feuerwerk – Element Feuer

Aus dem Brauch, in der Silvesternacht das alte Jahr mit „Krach“ zu verjagen, wurde dann durch die Einführung des Feuerwerks ein furioser Brauch. Nicht nur Krach und Lärm verjagten ab dem Tage in der „heiligen Nacht“ Pech, Dämonen und böse Geistern, sondern auch das aufflammende Licht am Abendhimmel.

Neujahrsbrauch Fisch – Element Wasser

Viele kennen den Brauch, Karpfen zu Weihnachten, aber nicht zu Silvester. „Silvester“ an sich wurde nach Papst Silvester 1 benannt. Er selbst hatte einen gruseligen Ruf, denn er war dafür bekannt, dass in seiner Gegenwart die Ungläubigen an Fischgräten ersticken würden. Papst Silvester 1 selbst starb am 31.12.335. Deshalb sollte zu Silvester jede Art von Fisch mit äusserster Vorsicht genossen werden, oder am besten machst Du Dir und Deinen Liebsten ein gutes Raclett oder Fondue ganz ohne Fisch.

Neujahrsbrauch Sprung – Element Erde

Nicht jeder kennt den sogenannten Glückssprung. Er geht auf eine alte Tradition zurück, dass man beim 12. Schlag der Kirchenuhr Punkt Mitternacht von einem Tisch oder Stuhl springt. Durch diesen Sprung, bei dem hoffentlich nichts passiert, bringt man das Glück dazu, dass es bei einem bleibt und man somit nicht auf das Glück im neuen Jahr verzichten muss. Wichtig ist nur, dass Du bei dem Sprung unverletzt bleibst und mit beiden Füßen auf dem Boden aufkommst.

Neujahrsbrauch „Prosit Neujahr“ – Element Äther

Um für das neue Jahr das Glück heraufzubeschwören wir häufig im Kreise der liebsten auf das alte Jahr angestoßen. Was aber bedeutet das klassische „Prosit Neujahr“? Prosit kann man aus dem Lateinischen herleiten und bedeutet soviel wie „Lass es gelingen“. Das ist eine magische Affirmation für das Glück im neuen Jahr. Demnach ist es schon fast eine eingebürgerte Zauberformel, die im gutbürgerlichen Sprachgebrauch vertreten ist.

Silvesterbrauch Holzpfähle – Element Luft

Um das Haus vor Blitz und Gewitter zu schützen, kann man auf ein altes Ritual zurückgreifen. Wenn Du um Mitternacht 4 Holzpfähle in allen vier Himmelsrichtungen rund um Dein Haus herum in die Erde schlägst, soll dies vor Blitzeinschlag schützen. Du beschwörst so die vier Winde der vier Himmelsrichtungen und besänftigst sie.

Silvesterbrauch warmer Herz – Element Feuer

Gerade in der Silvesternacht ist es unabdingbar bei der Kälte die Heizung anzumachen. Laut Tradition ist es aber auch notwendig ein kleines offenes Feuer zu entzünden, wenn nicht im Kamin, dann aber wenigstens eine Kerze, damit sich die Ahnen an der Feuerstelle wärmen können und Du damit Ihre Gunst für das neue Jahr erhältst. Du kannst gerne auch für die Ahnen kleine Gaben an die Feuerstelle legen um sie zu verköstigen.

Silvesterbrauch Brunnen – Element Wasser

Wenn Du an Silvester Wasser aus einem Brunnen schöpfst und es für später abfüllst, soll es laut Überlieferung nicht schlecht werden und die magische Schwingung der Silvesternacht in sich tragen. Damit ist es ein perfektes Ritualwasser für alle Zauber und Rituale rund um Erneuerung.

Silvesterbrauch Brot & Salz – Element Erde

Im Erzgebirge ist es weit verbreitet, Brot und Salz in ein Tischtuch zu wickeln. Dieses kleine Paket bleibt unangetastet über die Neujahrsnacht auf dem Tisch lieben und soll Nahrungsmangen vorbeugen.

Silvesterbrauch Faulenzen – Element Äther

Laut Überlieferung sollst Du am Silvestertag keine Arbeit verrichten, wie z.B. Wäsche waschen oder Putzen. Die alten Götter sollen dadurch besänftigt werden, denn die Welt ist mit der Sonne an ein Jahreskreis-Rad gebunden. Sollte direkt am Übergang des neuen Jahres gearbeitet werden, kann das Rad in stocken geraten. Also steht jetzt klar im Mittelpunkt – Genieß die Ruhe und freu Dich auf etwas Freizeit.

Elementarer Silvesterbrauch – Alle Elemente

Jetzt möchte Dir jetzt noch einen kleinen Brauch mit auf den Weg geben, den ich gerne für Silvester und Neujahr praktiziere. Gehe an diesem besonderen Tag des Jahres einfach spontan auf fremde Menschen zu und öffne Dein Herz um Ihnen einen guten Segen zu schenken. So bringst Du das alte Jahr zu einem positiven Abschluss für andere Menschen und setzt für Dich auch ein positives Zeichen für das neue Jahr.

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Silvesterabend und ein Prosit Neujahr.

Dein Snowwulf alias Jürgen La-Greca

P.S.: Euch fallen noch mehr Bräuche ein? Dann schreib sie doch bitte dazu. Ich freue mich über jeden Brauch, den wir hier mit zusammen führen können, damit auch andere sich daran erfreuen. Also schreib mir doch bitte Deinen persönlichen Silvesterbrauch in den Kommentar-Bereich.

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