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Die Geschichte des Elementarismus / Lehre der Elemente

Lyrik

Elementares Erleben ist eine Form, mit sich und der Welt im Einklang zu sein. Eine Nacht unter dem Sternenhimmel schlafen, den Wind in den Haaren spühren, selber Feuer machen und mit Freunden den Tag ausklingen lassen.

Wollen Sie auch unmittelbar mit der Natur konfrontiert werden, mit Ihrem Umfeld eins werden und der Welt offenen Herzens entgegen treten. Sie können erfahren wie existentiell jeder Mensch auf sein eigenes Empfinden und Erleben angewiesen ist.

Durch die intensive elementareErfahrung können Sie wieder die enge Verknüpfung Ihres eigenen Lebens mit der Natur und Ihrem Umfeld um sie herum spüren.

Wer erst erlebt hat, wie wichtig das elementare Erleben für uns als Mensch ist, ist auch bereit, sich für den Erhalt seines eigenen Ich und seines Lebens sowie seiner Mitmenschen einzusetzen

Die Grundlage und die Vorgänger des elementaren Erlebens.

Nach der Vier-Elemente-Lehre besteht alles Sein aus den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde.

Die Philosophischen Vorläufer waren: Thales, Anaximenes und Heraklit

Thales von Milet (624-546 v. Chr.) in Ionien vertrat die Ansicht, dass alle Stoffe nur verschiedene Aspekte des Urstoffes Wasser darstellen, denn Wasser war seiner Ansicht nach in größter Menge vorhanden. Er stellte sich vor, dass die Erde als flache Scheibe auf Wasser schwimmen würde und dass auch über dem halbkugeligen Himmelsgewölbe Wasser vorhanden sei.

Anaximenes (585-525 v. Chr.) – ebenfalls aus Milet – kam zu dem Schluss, dass die Luft der Urstoff sei und zum Mittelpunkt des Universums hin zusammengepresst werde, wodurch die anderen Elemente Wasser und Erde entständen.

Heraklit (ca. 540-475 v. Chr.) aus der Nachbarstadt Ephesus war der Ansicht, dass das sich stets wandelnde und verändernde Feuer der Urstoff sein müsse, da sich im Universum alles wandelt.

Die vier Elemente wurden dann zunächst den Göttern zugeordnet. Es herrscht jedoch keine Einigkeit darüber, welchem Gott er welches Element zuordnete. Einige Autoren gehen davon aus, dass das Feuer dem Zeus, die Luft der Hera, die Erde dem Aidoneus (Hades) und das Wasser der Nestis (Persephone) zugeordnet war, andere deuten Empedokles Texte in dem Sinne, dass Hera der Erde und Aidoneus der Luft zugeordnet gewesen sei

Durch die Zuordnung der Elemente zu Gottheiten bekamen die vier Elemente weitere Eigenschaften, die sich nicht nur in den medizinischen Bereich sondern auch in die Psychologie erstrecken.

Dem Feuer wurde Zielstrebigkeit, Ehrgeiz, Engagement zugeordnet.Wasser ist das sanfte Element, das nachgiebige und weiche, das Luftelement ist quirlig, flexibel und veränderungorientiert und letztlich steht Erde für das Festgefügte, Starre und Beständige.

Alle Dinge besitzen damit eine charakteristischen Anteil der vier Elemente. Federn sind vorwiegend Luft, Steine einen hohen Anteil an Erdelement. Dabei besitzt Bimsstein wiederum viel Luftelement, Bergkristall das Wasserelement und Pyrit anteilig Feuerelement.

Auch auf den Menschen trifft danach eine individuelle Mischung dieser vier Elemente zu. Krankheiten sind mithin ein Ungleichgewicht der Elemente. Der Mediziner früherer Zeit behandelte Krankheiten durch Zufuhr eines fehlenden Elements über die Nahrung oder durch Heilpflanzen oder er leitete ein Zuviel ab.

Ausleitungsverfahren, die heute von Heilpraktikern angewendet werden, beruhten ursprünglich auf dieser Vorstellung.

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1 Comment

  1. Großer Grauer
    12. Oktober 2013 at 20:37
    Reply

    Die Elementar-Lehre ist eine der interessantesten Lehren die ich kenne. Würde mich gerne mit dir einmal näher darüber unterhalten. Bitte melde Dich doch bei mir.

    Der große Graue

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